Heute und am Montag ist in Köln wieder „HEIMSPIEL – Kölner Autor*innen lesen“! Ich durfte deshalb heute Morgen in der GGS Altonaerstraße zu Gast sein und aus meinen Kinderkrimis lesen. Danke, Ute Wegmann, für die schöne Idee, seit vielen Jahren an (fast) allen Schulen gleichzeitig Lesungen stattfinden zu lassen. Und dafür, dass es sogar in schwierigen Zeiten wie diesen eine kleine Version des Lesefestivals geben kann. https://www.koelner-autoren-lesen.de
Die Vorfreude auf das Buch „DIE LETZTEN HIER. Köln im sozialen Lockdown“ wächst, gerade jetzt, wo unsere Postkarten aus dem Druck gekommen sind mit den beeindruckenden Fotos von Ingrid Bahß. Zeitgleich das mulmige Gefühl, dass das Thema gerade aktueller ist denn je: Denn die Leute, die eh schon keine Lobby und kein Zuhause haben, leiden am meisten unter der Pandemie. Hoffentlich kriegen wir alle diesmal gemeinsam die Kurve, bevor wieder ein Lockdown ausgerufen wird und so viele Menschen sterben müssen. Das Buch mit den Beiträgen aus dem Strassenmagazin DRAUSSENSEITER erscheint die Tage im Daedalus Verlag und kann jetzt schon im Buchhandel vorbestellt werden.
Florentine Nies, Teilnehmerin unserer Schreibwerkstatt GÖNN.DIR.GESCHICHTEN, die nächsten Samstag für dieses Jahr in die letzte Runde geht, hat mit ihrem Text „Kompostierbare Komposition“ beim Lyrik- und Poetikwettbewerb der Plattform LizzyNet gewonnen. In der Jurybegründung heißt es: „Rhythmisch originell, nah am Thema, authentisch und individuell“. Herzlichen Glückwunsch! Am 2.12.2021 um 17 Uhr könnt ihr übrigens die Texte der Teilnehmer*innen live im Kölner Literaturhaus hören.
„Wer Doğan Akhanlı erlebte, wurde angerührt von seiner Liebenswürdigkeit, seinem Schalk und seiner tiefen Empfindsamkeit, und auch von seinem scharfen analytischen Verstand und dieser Beharrlichkeit, mit der er „brotkrumenklein“ vielleicht, aber stetig die Gesellschaft veränderte und zum Handeln befähigte, ohne dass sie es selbst merkte. Denn Doğan Akhanlı gehört zu diesen einzigartigen, unverzichtbaren Persönlichkeiten, die für spürbare atmosphärische Verschiebungen zum Guten sorgen“, schreibt Insa Wilke sehr treffend in ihrem Nachruf in der Süddeutschen Zeitung auf unseren überraschend verstorbenen Kollegen Doğan Akhanlı. Wir werden ihn auch und gerade hier in Köln sehr vermissen!
Wie haben Obdachlose die Corona-Pandemie in Köln erlebt? Wie geht eine Großstadt mit dem Lockdown um, wenn nicht alle zu Hause bleiben können? Was, wenn Armut in einer Stadt plötzlich deutlich sichtbarer wird? Haben sich Strukturen des Hilfesystems verändert? Hat sich durch die Krise vielleicht sogar etwas zum Guten gewandt für diejenigen, die sonst durchs Raster fallen? Um diese Fragen dreht sich das Buch „Die Letzten hier. Köln im sozialen Lockdown“, das in Kürze im Daedalus Verlag erscheint und dessen Herausgeberin ich sein darf. Ich bedanke mich auf diesem Weg bei der Kunststiftung NRW für das Stipendium, das dieses Buch ermöglicht hat und bei den Autor*innen und Fotograf*innen, die daran beteiligt sind. Und bei der OASE, die dem Straßenmagazin DRAUSSENSEITER seit fast 30 Jahren ein Zuhause gibt. Vorzubestellen im Buchhandel unter Christina Bacher: „Die Letzten hier? Köln im Sozialen Lockdown“, ISBN 978-3-89126-267-2, Daedalus Verlag, 12 Euro.
Bin mit meinen Kolleg*innen vom DRAUSSENSEITER immer noch im Fussballfieber, seit wir vor kurzem der Einladung zum PSD-Cup gefolgt sind und es nun als „Experten der Straße“ sogar auf die Titelseite des Vereinsmagazins vom Verein Viktoria Köln 1904 geschafft haben. Danke für diese Ehre.
Sehr gerne habe ich Paula Dörings Fragen für das Kölner Literaturportal beantwortet. Überhaupt eine Ehre, dass sie mich gefragt hat für die Seite, die vom Verein Literaturszene Köln e.V. getragen und bespielt wird. Hier werden regelmäßig Menschen aus dem Literaturbetrieb vorgestellt, außerdem gibt es neben dem Veranstaltungskalender (des Literaturhauses Köln) und aktuellen Berichten auch Portraits über Links zu literarischen Initiativen, Adressen von Buchhandlungen und Verlagen bis zu Informationen über Fördermittel und Stipendien für Schreibende. Sehr zu empfehlen. Have a look.
Am Samstag durfte ich mit meinen Kinderkrimis die Burg Nideggen rocken – was für ein wunderbarer Ort für eine Lesung! Die Ruine ist das Wahrzeichen der gleichnamigen Stadt und befindet sich im Kreis Düren. Als Sitz der mächtigen Grafen und Herzöge von Jülich hatte sie lange den Ruf, uneinnehmbar zu sein. Dennoch habe ich es geschafft, bis ins Burgmuseum vorzudringen, wo ich sehr freundlich empfangen wurde.
Im aktuellen Newsletter „Einmischen“ der Kölner Freiwilligen Agentur e.V. ist mein Text „Ich muss mal für kleine Mädchen“ erschienen, in dem ich mich unbedingt für mehr Partizipation von Wohnungs- und Obdachlosen bei Entscheidungen im gesellschaftlichen Leben – auch und gerade während der Pandemie – ausspreche. Redet mit den Leuten, fragt sie, was sie brauchen, lasst sie mitmischen! Gleichzeitig ist der Text ein Vorgeschmack auf das Buch „Die Letzten hier – Köln im sozialen Lockdown“, das im November im Daedalus Verlag erscheint und das man jetzt schon im Buchhandel vorbestellen kann.
Das tat gut, mal wieder mit den netten Kölner Kolleg*innen aus dem Kinder- und Jugendbuch zu plaudern. Auch, wenn wir in der Wundertüte diesmal nur ein kleiner Kreis waren, haben wir uns umfangreich ausgetauscht. Wirklich toll, so nette Kolleg*innen zu haben – in dem Fall waren es Annette Neubauer, Christine Werner, Jörg Wolfradt, Stefan Martin Meyer und Dirk Brettschneider, die übrigens alle in Bälde druckfrische Bücher am Start haben. Man darf also gespannt sein!
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