Für den guten Zweck

Wie im letzten Jahr egagiere ich mich wieder dafür, dass möglichst viele Kinder Ferienbücher bekommen, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Mirjiam Günter hat uns für den 1. Juli ab 19 Uhr in den Blücherpark zusammengetrommelt und wir folgen gerne für den guten Zweck: Nicolas Müller, Rüdiger Bertram, Manfred Theisen, Miri und ich lesen aus aktuellen Werken – Ekki spielt auf der Gitarre, während der Hut rum geht. Freue mich, viele von euch dort zu sehen.

Auftakt Lesefestival

Gestern fanden sie ersten Lesungen auf dem frisch sanierten Kunstboot von Rolf Hartung statt. Zunächst las Sabine Schiffner aus einem unveröffentlichten Manuskript, dann durfte ich endlich mal wieder meinen Roman „Hinkels Mord“ vorstellen. Es war ein ganz und gar herrlicher Tag an Bord mit aufmerksamen Zuhörer*innen – schön, dass sowas wieder möglich ist.

Lesungen auf dem Schuldach

Bevor die Viertklässler der Konrad-Adenauer-Schule in Geseke in die Sommerferien entlassen werden und sich die Schüler*innen nach den Ferien auf ganz unterschiedlichen Schulen wiederfinden werden, hat sich die Grundschule mit Unterstützung ihres Fördervereins und des Friedrich-Bödecker-Kreises NRW nochmal etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Eine Open Air-Begegnung mit einer richtigen Autorin, nämlich mir. Auch für mich war es – nach langen Monaten ohne Lesungen – eine große Freude, den Kindern aus dem Buch „Haialarm“ vorlesen zu können und sie fürs Weiterlesen begeistern zu dürfen. Übrigens: Der Lesung wohnte auch ein Turmfalke bei, der über der Schule seine Runden drehte. Beeindruckend!

Haikus, Elfchen und mehr

Und wieder haben wir es getan. Mit Nachwuchsautor*innen geschrieben, gedichtet, diskutiert und so intensiv an Texten gearbeitet, dass uns ganz plümerant und melancholisch, freudig und fantastisch zugleich zumute ist. Die Schreibwerkstatt GÖNN.DIR.GESCHICHTEN – gefördert von der Rheinenergie Stiftung Kultur – geht jetzt in die Sommerpause. Gerlis Zillgens und ich hingegen hecken schon wieder was Neues für die nächste Runde aus. Danke allen, die heute im (Schreib-)Café 362 dabei waren.

Lesung auf dem Kunstboot

*** Nur noch wenige Karten erhältlich ***

Am 20. Juni 2021 lese ich um 15 Uhr aus meinem Kriminalroman „Hinkels Mord“ auf dem historischen Kunstboot STAHL des Künstlers Rolf Hartung, das im Kölner Rheinauhafen vor Anker liegt. Um 12 Uhr bereits eröffnet Sabine Schiffner mit einer Lesung aus ihrem unveröffentlichten Manuskript „Septemberatem“ das kleine, feine Literaturfestival, das durch das Programm Neustart Kultur gefördert wird und im Juli fortgesetzt wird.

Die Open Air-Lesungen kosten jeweils 15 Euro (inklusive eines Getränks) und finden an Deck statt, die Gäste nehmen am Steg Platz. Voranmeldungen und Karten gibt es bei RolfHartung@gmx.de

Juni-Ausgabe im Handel

Für die neue DRAUSSENSEITER-Ausgabe habe ich ein „Kunst trotz(t) Corona“-Dossier erarbeitet und mir Ausstellungen in Köln, Leverkusen und Düsseldorf von Beuys bis Warhol angeschaut. Außerdem findet Ihr in dem Juni-Heft gehaltvolle Texte von Ingrid Bahß, Bastian Exner, Mirijam Günter, Christiane Rath, Linda Rennings oder auch Amir Shaheen. Fotografiert hat u.a. Georg Valerius. Eine kunterbunte Ausgabe zu nicht immer leichten Themen – ab sofort auf Kölns Straßen erhältlich und in ausgewählten Buchhandlungen. Mit dem Kauf unterstützt ihr den/die Verkäufer*in.

Die Letzten hier?

Ich freue mich sehr, dass ich durch ein Sipendium der Kunststiftung NRW nun das Buch „Die Letzten hier? Köln im sozialen Lockdown“ verwirklichen kann, das sowohl im Buchhandel als auch auf der Straße erhältlich sein wird. Darin enthalten sind viele Interviews und Texte aus dem Straßenmagazin DRAUSSENSEITER, die während der Coronapandemie entstanden sind und den Fokus auf die Menschen gerichtet haben, die keine Möglichkeit hatten, sich in die eigenen vier Wände zurückzuziehen. Erscheint im Herbst 2021 im Daedalus Verlag.

Digitale Klimabuchmesse

Heute beginnt die Klimabuchmesse, die einerseits ein Spotlight auf Bücher setzen möchte, die auf vielfältige Weise Klima- und Umweltschutz thematisieren. Zum anderen geht es auch darum, wie die Buchbranche klimaneutraler werden kann. Dahinter stecken unter anderem die Writers for Future, deren Engagement ich sehr schätze. Schaut mal in das vielfältige, digitale Programm rein, wenn ihr wollt!

Draussenseiter-Ausgabe erschienen!

„Es würde alles besser gehen, wenn man mehr ginge“ – das hat schon Johann Gottfried Seume im Jahr 1801 gesagt. Der Schriftsteller ist auf derselben Route wie Goethe gereist, allerdings weitestgehend zu Fuß und nicht mit der Kutsche. Auch „unsere Leute“ – die Straßenzeitungsverkäufer*innen, Berber*innen und Menschen ohne Wohnung – sind häufig tagein, tagaus – ohne Verkehrsmittel unterwegs. Deshalb beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe vornehmlich mit dem Thema der Schuhwahl im Speziellen und dem Unterwegssein im Besonderen. Und wir haben – im Hinblick auf die Bundestagswahl – nach Robert Habeck nun auch mit Olaf Scholz gesprochen. Der SPD-Spitzenkandidat versprach im Interview mit Annette Bruhns den Bau von 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr sowie die Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro. Die Ausgabe gibt es bei den Straßenzeitungsverkäufer*innen und in ausgewählten Buchhandlungen im Agnesviertel, in Nippes und Ehrenfeld.