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  • DRAUSSENSEITER trauert um die Unbedachten

    In unserer aktuellen Ausgabe vom DRAUSSENSEITER, die heute erscheint, erinnern wir an verstorbene Strassenzeitungsverkäufer und Menschen, die obdachlos verstorben sind. Und da heute Alexander Geburtstag gehabt hätte, möchte ich hier ganz besonders an ihn erinnern, dem ich in dem Heft ein Porträt gewidmet habe. Darin erzähle ich – in Auszügen – seine Lebensgeschichte, die im Bauch einer drogengebrauchenden Mutter begann und durch eine liebende Adoptivfamilie erstmal eine gute Wendung nehmen konnte. Alex ist im Juli diesen Jahres vor dem REWE im Agnesviertel tot aufgefunden worden, dort, wo er gebettelt hat und unweit seines alten Zuhauses. Sein Grab befindet sich auf dem Kölner Nordfriedhof. 


  • Mini-Tournee durch Südbrasilien

    Mit ganz besonderen Begegnungen im Herzen komme ich von meiner Reise nach Brasilien zurück, wo ich im TEATRO ADRIANO SCHENKEL ein Teil des legendären „Herta“-Programms sein durfte, einen Beitrag – übrigens auf Pfälzisch! – im Sociedad Teutonisch Brasleira de Bolão de Nova Vila zum Besten geben konnte und – was für eine Freude – zwei Krimilesungen im Hörsaal des Instituto Ivoti abhalten durfte, wo ich vor mehr als 50 Schülerinnen und Schülern aus den 7.-10. Klassen aus meinen Büchern lesen und Fragen beantworten durfte.

    Herzlichen Dank an alle, die dies möglich gemacht haben. Vorallem an Theo Pfleger für die gute Organisation der Reise!


  • Von Plätzen und Menschen

    Was verstehst du unter Zivilcourage? Wer sind die großen und kleinen Held*innen deines Alltags? Für die aktuelle Ausgabe vom Straßenmagazin DRAUSSENSEITER haben wir uns mit Carola Rackete über ihr Engagement für geflüchtete Menschen als Kapitänin der Sea Watch unterhalten und darüber, was man tun kann, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Außerdem haben wir uns an Kölner Plätzen umgeschaut und dort interessante Leute getroffen – übrigens mit und ohne Dach über dem Kopf. Eine ganze Ausgabe über Plätze und Menschen. Eine Ausgabe mit einem ganz besonderen Blick auf Köln! Die Spaß beim Lesen!


  • Schreibwerkstatt im Schloss Fechenbach in Dieburg

    Eine alte belassene Poststation, ein einsames Frauenskelett aus der Römerzeit, der Mithrassstein als Zeugnis alter Männerbünde – das Museum Fechenbach ist eine ideale Kulisse zum Schreiben für Geschichten. Auf Einladung des Museums und des Fördervereins durfte ich mit einer zehnköpfigen Gruppe ab 17 Jahren einen Tag lang dort arbeiten. Vorangegangen waren zwei Schullesungen an der Marienschule – herzlichen Dank geht an die Bücherinsel, die das so wunderbar organisiert hat.


  • Besuch im Landtag mit dem DRAUSSENSEITER

    Die Einladung von Berivan Aymaz (Bündnis 90/Die Grünen), die die DRAUSSENSEITER- und OASE-Crew spontan nach einem Sozialen Stadtrundgang einlud, sie mal im Landtag in Düsseldorf zu besuchen, wurde Ende September nun in die Tat umgesetzt. Nur wenige Wochen nach dem ersten Treffen am Ebertplatz, machte sich nun eine 11köpfige Gruppe auf den Weg in die „Herzkammer der Demokratie“. Nach einer beeindruckenden Führung durch das Gebäude und einem Vortrag im Parlamentssaal, nahm sich Berivan Aymaz, die seit 2022 das Amt der 2. Vizepräsident des Landtags innehat, Zeit für ein ausführliches Gespräch. Darin ging es um Wohnungspolitik, um Politikverdrossenheit und Regeln, wie man sich – trotz unterschiedlicher Meinungen in den Fraktionen – in einer politischen Diskussion zu verhalten hat: „Jedes Wort wiegt schwer,“ so Aymaz, die es schätzt, wenn man auch kontrovers diskutiert. „Respekt voreinander dabei ist wichtig.“ Höchstpersönlich begleitete sie und dann gemeinsam mit ihrem bezaubernden Personal (Danke, Simone und Romin!) bis zur Cafeteria, wo eine Stärkung bereitstand. Wir bedanken uns sehr für den herzlichen Empfang! 


  • Krimilesung auf dem Krewelshof

    Das war ein ganz wunderbarer Nachmittag auf dem Krewelshof mit Ralf Kramp und der neuen Anthologie „Nordeifel Mordeifel 3“, die grade im KBV-Verlag erschienen ist. Herzlichen Dank für die Einladung! Mein Kurzkrimi „Alte Liebe rostet nicht“ spielt übrigens genau dort, wo momentan die große Kürbisschau stattfindet und es allerlei leckere Dinge zu schnabulieren gibt. Die Idylle wird jäh getrübt als der polnische Erntehelfer ermordet aufgefunden wird. Was ist ihm widerfahren? Und was hat der alte Herd, auf dem die gut duftenden Suppe zubereitet wird, mit seinem Ableben zu tun? Alle, die gestern da waren, kennen die Antwort :-)