Kreativ mit Skype

Unsere Offene Schreibwerkstatt fand gestern erstmals virtuell statt. Während die unglaubliche Gerlis Zillgens und ich uns mit Abstand und Anstand im Café 362 trafen, wo es eine stabile Internetverbindung, einen Beamer und eine gute Kaffeemaschine gibt, loggten sich 13 schreibwütige Jugendliche in unseren virtuellen Raum ein, um etwas über Spannung zu erfahren. Wow. Das war wirklich spannend, experimentell, anstrengend, schön. Und dennoch freuen wir uns, all diese tollen Nachwuchstalente bald mal wieder in echt zu sehen. Der nächste Termin ist der 9. Juni 2020.

Virtuelles Schreibcafé


Am 9. Mai 2020 ab 14 Uhr geht es in die nächste Runde unserer Offenen Schreibwerkstatt GÖNN.DIR.GESCHICHTEN. Gerlis Zillgens und ich laden diesmal alle Jugendlichen, die Lust am Schreiben haben, in ein virtuelles Schreibcafé bei SKYPE ein. Melde dich unter schreibwerkstatt@inspire-koeln.de an und wir schicken dir den Einladungslink zu. 

Diesmal geht es um die wichtige Frage: Wie erzeuge ich Spannung in meinen Geschichten? Wie immer wird es dazu Basics und Schreibübungen geben. Das wird bestimmt – ja, klar, was sonst – spannend. :-)

Glauser-Preisverleihung 2020

Etwas ungewöhnlich war sie schon, die diesjährige Preisverleihung der Glauser-Preise. Coronabedingt konnte sie nämlich nicht in Hannover, wie geplant, sondern nur online stattfinden, was aber nicht weniger feierlich gewesen ist. Als Mitglied der Glauser-Jury für den besten Kinder- und Jugendkriminalroman, gratuliere ich als erstes natürlich Charlotte Habersack („Bitte nicht öffnen!“) und Wulf Dorn („Dunkle Begleiter“) und natürlich auch allen anderen Preisträger*innen, die so wunderbare Bücher geschaffen haben. Wer die gestrige Gala nochmal nachschauen möchte, bitte hier entlang

Interview mit Thees Uhlmann

Mehr als fünf Jah­re ist es her, eine halbe Dekade, seit Thees Uhlmann seine Sing-Stimme erhob. Und dann haut er ein Album wie „Junkies und Scientologen“ raus – einfach mal so? Ich habe den ehemaligen Tomte-Sänger – noch kurz vor der Corona-Krise – persönlich für das Straßenmagazin DRAUSSENSEITER getroffen und er hat mir verraten, dass der Preis für die Kunst noch nie so hoch gewesen ist. Denn: „Meine erste Aufgabe als Künstler ist es doch nicht, erfolgreich zu sein, sondern da hinzugehen, wo sich zwischenmenschliche Phänomene abspielen. Meinetwegen auch menschliche Tragödien. Den Blick dafür zu schärfen und sich dabei selbst auch mal zurücknehmen zu können, das ist eine Art von Gelassenheit, die ich erst an mir entdecken musste.“ Die Entdeckungsreise hat sich gelohnt, würde ich sagen :-)

Das aktuelle Heft zum Thema „Kein Stillstand“ gibt es ab sofort kontaktlos bei den Verkäufern auf der Straße, außerdem in der BUNT Buchhandlung in Ehrenfeld, im Buchladen Neusser Straße, der Agnesbuchhandlung und in der Maternusbuchhandlung – die Einnahmen kommen den Verkäufern und der OASE zugute.

Foto: Anemone Träger

Diebe gibt es überall


Wenn ein neues Buch erscheint, ist das immer ein freudiges Ereignis. Vor allem dann, wenn es sich um ein besonders schönes Buch handelt, an dem noch weitere tolle Kolleg*innen beteiligt sind. Heute nun lagen die Belegexemplare der Krimianthologie „Diebe gibt es überall – 7 fesselnde Kinderkrimis“ in der Post, die wir eigentlich diese Tage auf der CRIMINALE in Hannover präsentiert hätten. Jetzt muss das Buch – herausgegeben von Erich Weidinger – seinen Weg zu den jungen Leser*innen auch ohne die vielen schönen Veranstaltungen finden, die geplant waren. Drücken wir die Daumen. 

Meine Geschichte „Auf den Hund gekommen“ spielt übrigens in Barcelona. Es geht um den Jungen Rayo, der gezwungen wird, kleine Hundewelpen an Touristen zu verkaufen. Bis er eines Tages den kleinen Hund seiner Freundin vor die Nase bekommt und beschließt, mit dem doppelten Spiel aufzuhören …

Was mit Kinderbüchern

Ab heute bespiele ich eine Woche lang die Facebook-Seite WAS MIT KINDERBÜCHERN und erzähle ein bisschen aus dem Leben einer Autorin, die gezwungenermaßen zu Hause bleiben muss, obwohl sie jetzt eigentlich gerade den Koffer für die CRIMINALE packen würde. Was ich stattdessen so tue, erfahrt ihr dort häppchenweise und mit gebührend virtuellem Abstand. 

Viel Spaß!

P.S.: Außerdem könnt Ihr dort täglich Lesungen vieler KollegInnen aus der seltsam-tollen Staffelgeschichte über die kleine Annemone Apfelstroh verfolgen!

Hallo liebe Leserinnen und Leser! Mein Name ist Christina Bacher und ich schreibe, seit ich denken kann (oder auch…

Gepostet von Was mit Kinderbüchern am Montag, 13. April 2020

Hallo liebe Leserinnen und Leser! Mein Name ist Christina Bacher und ich schreibe, seit ich denken kann (oder auch…

Gepostet von Was mit Kinderbüchern am Montag, 13. April 2020

Masken für den guten Zweck

Es ist mir ja immer eine Freude, mit der Kollegin Elke Pistor gemeinsame Sache zu machen. Umso mehr, wenn es um den guten Zweck geht: Denn die Kölner Autorin näht zur Zeit auf Bestellung richtig schöne Gesichtsmasken. Heute hat sie nun erstmal einen Teil vom Kölner Straßennetz mit Masken ausgestattet und den StreetworkerInnen auch einen ersten Schwung für die Leute auf der Straße mitgegeben. 

Eine finanzielle Spende für die laufende Aktion #CoronahilfefürKölnerObdachlose steht noch aus, sobald alle bestellten Masken verschickt wurden. Und das sind richtig, richtig viele! Danke allen, die diese Idee unterstützt haben und vor allem an Elke, die seit Tagen nur noch an der Nähmaschine sitzt!

Schreib-Kicks in der DUDA

Die Ferien sind gerettet! Ab heute gibt es auf der Duda-Seite im Kölner Stadtanzeiger jeden Tag der Osterferien einen Schreibkick für junge Autoren und Autorinnen, die zu Hause bleiben müssen, von Gerlis Zillgens und mir. Schreibt mit und mit ein bisschen Glück könnt ihr auch Bücher gewinnen. Na, dann mal ran an die Griffel.

Kölner Strassennetz verteilt Gutscheine

Als Mitglied des Kölner Strassennetzes, war ich gestern gemeinsam mit unseren Streetworkerinnen Petra und Rike unterwegs, um die REWE-Gutscheine an Obdachlose zu verteilen. Die Leute auf der Straße haben momentan keinerlei Rückzugsmöglichkeit und gehören häufig zur Risikogruppe. Während die Einrichtungen des Kölner Strassennetzes – darunter OASE und das Straßenmagazin DRAUSSENSEITER – sich weiterhin bemühen, das Angebot zu Beratungsgesprächen aufrechtzuerhalten und die postalische Erreichbarkeit zu gewährleisten, verteilen seit letzter Woche drei Streetworker*innen von OASE, der Diakonie Michaelshoven und die katholische Obdachlosenseelsorgerin täglich 10-Euro- Wertgutscheine an Bedürftige auf der Straße. So soll eine dezentrale, kontinuierliche und möglichst bedarfsgerechte Essensversorgung gewährleistet werden. Eine wichtige Aktion, für die es sogar auch ein Spendenkonto gibt.

Kölner Arbeitslosenzentrum e. V.
Bank für Sozialwirtschaft
BIC (Swift-Code) BFSWDE33
IBAN: DE03 3702 0500 0008 0243 06
Verwendungszweck: #Coronahilfe für Kölner Obdachlose