Alle Beiträge von Christina Bacher

Kölner Strassennetz verteilt Gutscheine

Als Mitglied des Kölner Strassennetzes, war ich gestern gemeinsam mit unseren Streetworkerinnen Petra und Rike unterwegs, um die REWE-Gutscheine an Obdachlose zu verteilen. Die Leute auf der Straße haben momentan keinerlei Rückzugsmöglichkeit und gehören häufig zur Risikogruppe. Während die Einrichtungen des Kölner Strassennetzes – darunter OASE und das Straßenmagazin DRAUSSENSEITER – sich weiterhin bemühen, das Angebot zu Beratungsgesprächen aufrechtzuerhalten und die postalische Erreichbarkeit zu gewährleisten, verteilen seit letzter Woche drei Streetworker*innen von OASE, der Diakonie Michaelshoven und die katholische Obdachlosenseelsorgerin täglich 10-Euro- Wertgutscheine an Bedürftige auf der Straße. So soll eine dezentrale, kontinuierliche und möglichst bedarfsgerechte Essensversorgung gewährleistet werden. Eine wichtige Aktion, für die es sogar auch ein Spendenkonto gibt.

Kölner Arbeitslosenzentrum e. V.
Bank für Sozialwirtschaft
BIC (Swift-Code) BFSWDE33
IBAN: DE03 3702 0500 0008 0243 06
Verwendungszweck: #Coronahilfe für Kölner Obdachlose

Tatort Töwerland erschienen

Soeben ist die Anthologie „Mords-Töwerland“ erschienen. Herausgeberin Angela Esser teasert täglich jede einzelne Geschichte so appetitlich an, dass man das Buch einfach haben MUSS. Es sind Kurzkrimis von tollen KollegInnen am Start, die alle in den Genuss des „Tatort Töwerland“-Stipendiums gekommen sind. Heute ist nun meine Geschichte an der Reihe, die in der Inselkirche auf Juist und auf dem kleinen Friedhof dort spielt …

„Mit dem Segen von oben“ von Christina Bacher in: „Mords-Töwerland“
Sofort online beim örtlichen Buchhandel bestellbar oder bei www.buch7.de

Freizeittipp #5: Das Freude-Buch

FREIZEITTIPP #5: Das Freude-Buch

Nelly hatte eine wirklich schöne Idee: Ein Freudebuch kleben mit allem, was in den letzten Monaten schön, aufregend und mutmachend war: Mit Konzertkarten, Ausschnitten aus Zeitschriftenartikeln und Aufklebern. Macht jetzt schon Spaß, das durchzublättern. Und es kann jede/r super von zu Hause machen – mit Kindern oder für sich selbst. Eine Art Tagebuch ohne Text. Ein Bilderbuch der Hoffnung auf bessere Zeiten. Vor allem: Eine Beschäftigung für lange Tage.

Soli-Aktion mit den DRAUSSENSEITER-VerkäuferInnen

Momentan brauchen unsere StraßenzeitungsverkäuferInnen unsere Solidarität. Um sie zu schützen, haben wir das aktuelle DRAUSSENSEITER-Heft für alle unter www.draussenseiter-koeln.de online gestellt. Zeitgleich rufen wir zu einer kleinen Spende auf, um unseren aktiven VerkäuferInnen, die jetzt ohne Aufgabe sind, auch weiterhin ein kleines Einkommen gewährleisten zu können. Und übrigens: Unsere Streetworkerinnen sind weiterhin draußen unterwegs, die Postannahmestelle in der OASE ist zu den üblichen Zeiten geöffnet und in dringenden Fällen findet auch die Beratung statt. Stay strong!

Sparkasse KölnBonn, IBAN DE66 370501980016502031 
BIC COLSDE33
Stichwort „Corona-Draussenseiter-Soli“

Foto: Simon Veith

Live im Domradio

…noch mehr Freizeittipps, die man zur Zeit gut mit Kindern beherzigen kann und die aus meinem Buch „111 Orte für Kinder in Köln, die man gesehen haben muss“ stammen, habe ich heute dem Domradio verraten.

Ich wünsche allen Gesundheit und Sonne im Herzen.

https://www.domradio.de/audio/draussen-tipps-fuer-kinder-und-eltern-und-um-koeln-ein-interview-mit-christina-bacher

Freizeittipp #4: Die Waschstraße

Die erste automatische Waschstraße in Deutschland wurde 1960 eröffnet, seitdem sind sie aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Und ohne Scherz: Mit der richtigen Musik oder einem guten Hörspiel im Auto kann die Fahrt durch das Nass zum Abenteuer für die ganze Familie werden. Während man selbst also schön faul (und geschützt vor Viren!) im Auto Platz nimmt, wird das Gefährt auf zwei Schienen durch die Anlage transportiert. Rote und blaue Lampen sorgen für die nötige Lightshow. Am Schluss kommt noch ein riesiger Föhn ins Spiel – das Ganze ist günstiger als Kino und ebenso spannend. Einzige Entscheidung, die man treffen muss: Normal- oder Premiumpflege. 

IDEE: Das Spiel „Meine kleine Waschstraße“, das auf ipdas und iphones läuft, wird für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren empfohlen. Man lernt darin viel über den Alltag eines Waschstraßen-Besitzers ….

Für das Buch „111 Orte für Kinder in Köln, die man gesehen haben muss“ habe ich zahlreiche Orte ausfindig gemacht, die man an der frischen Luft besuchen kann. In den nächsten Tagen empfehle ich hier ein paar ausgewählte Ziele in und um Köln. Wenn nun also Kitas und Schulen geschlossen sind und Euch die Zeit mit den Kinder daheim lang wird, schnappt Euch das Buch und dreht eine Runde.

Freizeittipp #3: Naturschutzgebiet Ginsterpfad

Das Naturschutzgebiet zwischen Longerich und Weidenpesch umfasst eine Größe von 21 Hektar, teilweise ist das Gelände aber für Spaziergänger gesperrt. Zu Recht: Hier leben viele seltene Tiere wie Kammermolche und Wechselkröten, die in den Monaten April und Mai laichen und dann Ruhe benötigen. Dennoch: Wer Tiere respektiert, ist hier grundsätzlich richtig. Am Rande eines der zwei großen künstlich angelegten Seen hat man sogar einen Aussichtspunkt angelegt, der das Beobachten von Wasservögeln ohne Betreten der ehemaligen Kiesgrube ermöglicht. Und der weite Blick über die Felder entschädigt jeden, der sich sonst in einer kleinen Wohnung aufhalten muss. Fußläufig befindet sich übrigens der Pferdeschutzhof, auf dem zahlreiche alte Pferde ihr Gnadenbrot bekommen. Schade: Eine Pferdeseuche verbietet zur Zeit das Streicheln der Tiere. Aber dennoch hat man das Gefühl, auf dem Land zu sein – dabei befindet sich der idyllische Platz mitten in der Stadt. 

Idee: Nimm doch ein Fernglas mit. Oder einen Block mit einem Bleistift. Dann kannst du deine Entdeckungen auch gleich zu Papier bringen!

Für das Buch „111 Orte für Kinder in Köln, die man gesehen haben muss“ habe ich zahlreiche Orte ausfindig gemacht, die man an der frischen Luft besuchen kann. In den nächsten Tagen empfehle ich hier ein paar ausgewählte Ziele in und um Köln. Wenn nun also Kitas und Schulen geschlossen sind und Euch die Zeit mit den Kinder daheim lang wird, schnappt Euch das Buch und dreht eine Runde, z.B. durch das Naturschutzgebiet am Ginsterpfad.

Foto: Christina Bacher

Freizeittipp #2: Kalscheurer Weiher

An dem kleinen Büdchen, das ehrenamtlich von den ansässigen BürgerInnen betrieben wird, ist zur Zeit natürlich nichts los. Und doch lohnt sich bei schönem Wetter ein Rundgang am Ufer des Kalscheurer Weihers immer: Man kann Kanadagänse, Blesshühner, Fischreiher und Schwäne beobachten, die sich auf der kleinen Insel mitten im See besonders wohlfühlen. Nahezu unbekannt ist die römische Grabkammer, an der man bei der Umrundung des Sees vorbeikommt und die etwas versteckt im Wald liegt. Und wer will, kann die Geschichte weiter spinnen, die übrigens wirklich passiert ist: Im Jahr 2017 hat man auf dem Grund des Weihers nämlich jede Menge Diebesgut und einen Tresor gefunden, die Täter sind noch flüchtig …

Für das Buch „111 Orte für Kinder in Köln, die man gesehen haben muss“ habe ich zahlreiche Orte ausfindig gemacht, die man an der frischen Luft besuchen kann. In den nächsten Tagen empfehle ich hier ein paar ausgewählte Ziele in und um Köln. Wenn nun also Kitas und Schulen geschlossen sind und Euch die Zeit mit den Kinder daheim lang wird, schnappt Euch das Buch und dreht eine Runde, z.B. zum Kalscheurer Weiher.

Foto: Norbert Breidenstein

Freizeittipp #1: Fritz-Encke-Park

Für das Buch „111 Orte für Kinder in Köln, die man gesehen haben muss“ habe ich zahlreiche Orte ausfindig gemacht, die man an der frischen Luft besuchen kann. In den nächsten Tagen empfehle ich hier ein paar ausgewählte Ziele in und um Köln. Wenn nun also Kitas und Schulen geschlossen sind und Euch die Zeit mit den Kinder daheim lang wird, schnappt Euch das Buch und dreht eine Runde, z.B. mit dem Fahrrad zum Fritz-Encke-Park in Raderthal.

MEIN TIPP FÜR HEUTE

Zwischen Bonner und Brühler Straße erstreckt sich ein kleines Waldstück, das auf den ersten Blick gar nicht als Kleinod zu erkennen ist. Dabei hat der berühmte Gartenarchitekt Fritz Encke im Jahre 1923 hier etwas ganz Besonderes schaffen wollen: Ein Naturtheater mitten im Wald und eine prachtvolle Lindenallee, die zu einem herrschaftlichen Brunnentempel führt. Schaut man genau hin, kann man die Rasenterrassen von damals noch mitten im Wald erahnen und auch der Tempel steht noch an alter Stelle – heute allerdings umsäumt von einem Wohngebiet. Auch die „Fitness-Bahn“ mit 16 Stationen, die sich durch den Wald schlängelt, ist in die Jahre gekommen. Aber Rumpfbeugen, Hangeln und Bockspringen kommen ja nie aus der Mode. Für einen Spaziergang (mit Kinderwagen) taugt der Ort in jede Fall – zumal sich der Rheinische Verein für Denkmalpflege in Zukunft wieder mehr um den Park kümmern möchte. Geheimtipp!