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Medizinische Versorgung für Obdachlose – gestern und heute

Für die aktuelle Ausgabe des Kölner Strassenmagazins DRAUSSENSEITER habe ich mich mit Dr. Peter Stankowski getroffen, der sich an die Anfänge einer Ambulanz für Obdachlose in Köln Anfang der 70er Jahre noch gut erinnern kann. Damals besetzten die Ärzte und Ärztinnen, Studierende und medizinisches Fachpersonal ein Haus am Salierring, um ihre ehrenamtliche Arbeit aufnehmen zu können. Außerdem berichten wir über die neuen Praxisräume für Obdachlose am Wiener Platz, die Dr. Mark Oette von CAYA e.V gemeinsam mit dem Verein ARCHE in diesen Tagen realisieren konnte. Die Arbeitsbedingungen sind heute vielleicht andere, die Not der Menschen ohne Krankenschein und oft mit wenig Vertrauen in die Medizin besteht nach wie vor. Die neue Ausgabe gibt es auf der Straße, im Abo und in ausgewählten Buchhandlungen.

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Das Staunen – Titelinterview in der KLAAF erschienen

Vor ein paar Wochen hatte ich eine sehr besondere Begegnung mit Renate Gruber, u.a. DGPh-Ehrenmitglied, und Dr. Matthias Hamann, Direktor des Kölner Museumsdienstes. Wir sprachen über die unersetzbare Aura von Originalen im Allgemeinen und die Kölner Schätze im Besonderen, über den Einsturz des Stadtarchivs und die Öffnung von Archiven für die Öffentlichkeit. Simon Veith hat dieses sehr persönliche Treffen in der Gruberschen Villa fotografiert. Jetzt ist das Gespräch in der „KLAAF – Das kölsche Magazin“ der SK Stiftung erschienen, das an vielen Orten in Köln gratis ausliegt. Schaut gerne mal rein.

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Vom Sammler zum Messie – Gehaltvolle DRAUSSENSEITER-Ausgabe am Start

Die einen sammeln Stofftiere, die anderen Komplimente, manche Vasen oder auch einfach nur schöne Worte. Sammeln, so hat mir die Aufräumexpertin Unmani Kuchinsky im Interview verraten, gehört zur evolutionären Grundausstattung des Menschen, die unserer Spezies zeitweise das Überleben gesichert hat. Wenn das Horten jedoch pathologisch wird, ist Hilfe vonnöten. An wen man sich da wenden kann, steht ebenfalls in der neuen Ausgabe, die es ab sofort auf Kölns Straßen von Menschen zu kaufen gibt, die sich damit ein kleines Zubrot verdienen und eine Tagesstruktur bewahren wollen. Außerdem lest ihr im Februar 2022 Texte u.a. von Mirijam Günter, Ingrid Bahß, Thomas Dahl, Andrea Rothfuss, Werner Otto von Boehlen-Schneider, Ingrid Müller-Münch, Linda Rennings und Markus Düppengießer.

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Kölsches Wimmelbild der Hoffnung

Immernoch unglaublich, was Cornel Wachter da in der Kürze der Zeit auf die Beine gestellt hat: Ein kölsches Wimmelbild der Hoffnung mit 175 Kölner*innen zu bilden, um zu zeigen, dass arm und reich und jung und alt (auch mit Abstand) gemeinsame Sachen machen können. Ich freue mich sehr, dass ich mit unseren DRAUSSENSEITER-Verkäufern ein Teil davon sein und gemeinsam mit vielen anderen die riesige Lanxess Arena rocken durfte. Auf dass der Song „Zuletzt stirbt die Hoffnung“ eine helle Strahlkraft nach außen haben wird!

DRAUSSENSEITER-Verkäufer mit Sharky und Den Brausen
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Lesereise in und um Zürich

Diese Woche wäre ich eigentlich auf Einladung von schule&kultur in Zürich auf Lesereise unterwegs. Stattdessen begegne ich den Klassen in der Schweiz per Zoom bzw. Teams. Obwohl ich natürlich viel lieber live vor Ort aus meinen Kinderkrimis lesen würde, freue ich mich über jede dieser Begegnungen: Gute Gespräche, interessante Fragen und interessierte Zuhörer*innen – was will man mehr. Auf diesem Weg also auch mal liebe Grüße nach Pfungen, Hombrechtikon, Wetzikon und Zürich und danke für die schönen Rückmeldungen.

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Postkartenedition

Heute kam die Postkartenedition mit den Gedichten an, die während des Schreibworkshops im alten Stadtbad in Krefeld enstanden sind. Im Auftrag des Literaturhauses Krefeld und des Vereins Freischwimmer e.V., der sich für den Erhalt des schönen alten Stadtbades einsetzt, hatten Mario Giordano und ich in einer Art Schreib-Rallye diese und andere Texte erarbeitet. Einige Ergebnisse kann man auch auf TikTak nachhören. Diesen Sommertag im Freibad habe ich in schöner Erinnerung und freue mich jetzt umso mehr auch über ein gedrucktes Ergebnis. Danke für die schöne Post!

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Vortrag an der FH Erfurt

Bereits zum zweiten Mal habe ich gestern meinen Vortrag über den „Doppelten Stadtplan“ für den Studiengang Soziale Arbeit an der Fachhochschule Erfurt gehalten. In dem Vortrag, der per Teams übertragen wurde, habe ich diesmal umso mehr den Fokus auf mangelnde Beteiligungsstrukturen von Obdachlosen gelegt, die gerade in Zeiten der Pandemie schwerwiegende Folgen haben können. In Anlehnung an mein Buch „DIE LETZTEN HIER. Köln im sozialen Lockdown“ habe ich jedoch auch versucht, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man den Menschen auf der Straße schnell und unbürokratisch helfen kann.

Ich bedanke mich herzlich für die wiederholte Einladung und fürs Zuhören.

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Schreibwerkstatt geht weiter!

Dank der Rheinenergie-Stiftung Kultur geht es nun ins dritte Jahr mit unserer Schreibwerkstatt Gönn.Dir.Geschichten. Und auch dieses Jahr treffen wir – Gerlis Zillgens und ich – uns wieder monatlich voller Freude mit schreibwütigen und schreibbegabten Jugendlichen zwischen 12-18 Jahren im Café 362 in Nippes – neue Gesichter sind natürlich willkommen. Und ein großes Dankeschön an Sandy Craus für die schönen Plakate und Flyer 🙂Anmeldungen ab sofort unter schreibwerkstatt@inspire-koeln.de

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An Nou Fericit – Neue DRAUSSENSEITER-Ausgabe erschienen

Für die aktuelle Ausgabe vom Kölner Straßenmagazin DRAUSSENSEITER habe ich mich mit der Fotografin Marie Breer in der Kölner Einrichtung vom SKM in der Vorgebirgsstraße umgeschaut, in der jetzt 90 Betten für wohnungslose EU-Bürger*innen ohne Sozialleistungsansprüche zur Verfügung stehen. Humanitäre Hilfen nennt man den Bereich, weil sich die „Zielgruppe“ – meist aus Osteuropa stammend – sowohl in ihren Heimatländern als auch hier in einer ernsthaften Notlage befinden und dennoch hier komplett aus der Statistik fällt. Das Interview mit dem Leiter der Einrichtung Dietmar Beauvisage könnt ihr in dem Heft nachlesen, das ab sofort auf der Straße und in ausgewählten Buchhandlungen erhältlich ist.

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Ausführliche CHOICES-Rezension

Laut der aktuellen Choices – liegt ab sofort in Köln gratis aus – diagnostiziert das Buch DIE LETZTEN HIER. KÖLN IM SOZIALEN LOCKDOWN in gewisser Weise auch „das Versagen christlicher Werte.“ Das Buch sei prall gefüllt mit Lebensgeschichten, die daran erinnern, wie schnell die vermeintlichen Sicherheiten „Job“ und Wohnung“ wegbrechen können. Dennoch: „Das Anliegen von Herausgeberin Christina Bacher ist es, neben den Tragödien aus Momente der Zuversicht zu transportieren. Für ein Happy-End reicht dies in den meisten Fällen nicht, doch die Hoffnung pulsiert als leises Pochen durch das Werk. Eindringliche Fotografien, Interviews mit ehrenemtlichen Helfern und zahlreiche Kontaktadressen ergänzen die Publikation.“ Danke, Thomas Dahl, fürs genaue Lesen und diese besondere Rezension.