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Kurze TATORT-Kritik

Weil mich so viele heute auf den Kölner Tatort „Wie alle anderen auch“ angesprochen haben, der im Kölner Obdachlosenmilieu spielt, auch gerne nochmal hier: Ich fand den Film sehr gut recherchiert (auch viele kleine Details). Gut fand ich auch, dass die „Szene“ mal nicht voyeuristisch dargestellt wurde, wie das so oft im Film passiert und dass verschiedene Arten von Armut vorkamen. Das Thema der versteckten Obdachlosigkeit bei Frauen ist natürlich viel komplexer. Aber gut, dass man darauf mal aufmerksam macht, wie auch das Statement von unserer ehemals obdachlosen Strassenzeitungsverkäuferin Kölschen Linda (siehe unten) zeigt, die sich gut mit dem Thema auskennt. Den Film findet ihr in der ARD-Mediathek.

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RHEINPFALZ-Artikel über „Hinkels Mord“

Heute berichtet DIE RHEINPFALZ aus Kaiserslautern auf mehr als einer halben Seite über meine Recherche zu dem Kriminalroman „Hinkels Mord“ und darüber, wie man sich in Zeiten einer Pandemie als Autorin durchs Leben schlägt. Dank geht vor allem an Katharina Kovalkov für den schönen Text und die Bereitschaft, sich für ein Interview mit Abstand und bei Regen und Sturmböen in einer zugigen Passage zu treffen. Außergewöhnliche Zeiten erfordern offenbar sehr außergewöhnliche Pressetermine :-)

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111 Orte für Kinder in Köln

Das Schreiben der „111 Orte für Kinder in Köln, die man gesehen haben muss“ (Emons Verlag) hat unglaublich viel Spaß gemacht. Da das Buch jetzt in die zweite Auflage geht, habe ich es aktualisiert und um einige wunderbare Orte – wie das Kunstboot von Rolf Hartung oder das Junge Literaturhaus – ergänzt. Norbert Breidenstein hat wieder fotografiert. Eigentlich doch das perfekte Ostergeschenk, oder? Immerhin finden sich zahlreiche Orte darin, die man in den Ferien gut draußen und mit Abstand besuchen kann. Ich wünsche Euch ganz viiiiiel Spaß mit dem Werk!

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Andy Warhol Now

Ab nächste Woche kann man die „Andy Warhol Now“-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig mit Termin besichtigen – der Besuch lohnt sich unbedingt. Man hat in dieser riesigen Werkschau versucht, einen recht persönlichen Zugang zum Künstler zu finden: Neben seinen massiven Ängsten (gerade nach dem Attentat), die sich in seinen Werken widerfinden, wird auch Warhols Leben als homosexueller Künstler beleuchtet – wohlgemerkt mit familiären Wurzeln in der Slowakei. Bis zu deren Tod lebte er mit seiner Mutter Julia Warhola zusammen und sprach mit ihr sogar ruthenisch, wie man in einem Film sehen kann, der in der Ausstellung präsentiert wird. Termin machen und nix wie hin da, Leute!

Foto: „Altered Image“ 1981 Christopher Makos (Ausstellungskatalog bei Verlag der Buchhandlung Walther König, ISBN 978 3 96098 762 8)

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Post- und Zeitungsausgabe vor der Drehbrücke

Da die Drehbrücke seit letzter Woche geschlossen ist, stehen Mitarbeiter*innen der OASE nun an den Wochentagen zwei Mal täglich – nämlich um 10 Uhr und 13 Uhr – zur Postausgabe in der Einfahrt der Drehbrücke (Siegburger Straße). Auch DRAUSSENSEITER- Verkäufer*innen können sich dort ab sofort mit neuen Heften eindecken. Ob sich der Service bewährt, wird sich zeigen: Wichtig ist bitte für alle, pünktlich vor Ort zu sein. Selbstverständlich hat die – momentan eher schwer zugängliche – Beratungsstelle ebenfalls zu den üblichen Zeiten weiterhin geöffnet.

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Besprechung in WDR4

Das Campen ist des Mörders Lust ist das perfekte Buch, wenn man mal nur zehn Minuten zum Lesen hat. Dann kann man schnell in eine Geschichte abtauchen und danach mit einem etwas boshaften Grinsen entspannt ins hoffentlich friedliche Leben zurückkehren“, heißt es bei WDR 4 über unsere Camping-Anthologie, in der meine Geschichte „So groß die Angst“ veröffentlicht wurde. Sehr schön!

https://www1.wdr.de/kultur/buecher/buchtipp-das-campen-100.html

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Buchempfehlungen – ganz persönlich

Ich durfte endlich mal wieder in den Buchladen Neusser Straße und stöbern. Und dann habe ich mit der wunderbaren Wibke Ladwig über Bücher gesprochen. Empfohlen habe ich Bücher von Christian Baron, T.C. Boyle, Rüdiger Bertram, Merle Kröger, Christian Linker, Stefanie Sargnagel, Zoe Beck und Mark Benecke. Am liebsten aber hätte ich alles leer gekauft. Mache ich nächstes Mal. Ihr auch?

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Mit dem Apfelsinchen durch Nippes

Was für eine Ehre, mit dem Apfelsinchen der Nippeser Bürgerwehr heute durch Nippes gehen zu dürfen, um den Einzelhändler*innen mal durch die Schaufenster zuzuwinken. Alle haben sich so gefreut – und mir hat es auch Spaß gemacht, mich doch noch zu dekorieren. Danke auch den anderen von der @nippeserbürgerwehr für diese schöne Aktion, in der ganzen Straße Stellung zu beziehen und den Menschen zuzuwinken.

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D’r Zoch kütt

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Danke für das schöne Feedback!

Nach wie vor erreichen mich rührende Leserbriefe zu meinem Roman „Hinkels Mord“, wie der von Elke Schumacher aus Losheim, den ich hier auszugsweise teilen darf: „In Marburg geboren und aufgewachsen habe ich Ihr Buch voller Begeisterung gelesen und bin mit Ihnen durch die Gässchen und Straßen, Ecken und Plätze gegangen. Das Schweigen der Mütter, die tausend ungeklärten Fragen auch in meiner Biografie, sowie die tolle Einbeziehung der psychologischen Auswirkungen “ererbter” Traumata, das ging nahe. Und alles so stimmig verwoben und geschildert, bravo!“


Das Buch, das teilweise in den Jahren 1861-1864 spielt und im kbv Verlag erschienen ist, gibt es übrigens in jeder gut sortierten Buchhandlung. Bin auch gespannt auf eure Meinung!