Heute war ich auf Einladung der geschätzten Nina Reisdorf zu Besuch bei den Kolleg*innen der STADTREVUE. Eine schöne Aktion wirft ihre Schatten voraus, bei der jede*r mitmachen und Gutes tun kann. Ich freue mich, mit „Hinkels Mord“ dabei zu sein. So kann man mit kreativen Lösungen der Pandemie vielleicht doch noch die Stirn bieten
mehr wird hier ganz bald verraten ….
Kategorie: Allgemein
Heute kam die Zusage vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur vom Land NRW für mein Jugendbuch „Brachland“, an dem ich gerade schreibe. Ich freue mich so sehr, dass ich nun die Chance bekomme, an dem Stoff weiter zu arbeiten, der mich schon so lange bewegt: Jugendliche, die auf einer Brache mitten in der Stadt leben und an eine besseren Welt glauben. Für alle Verlage, die der Stoff interessiert, steht meine Agentin Paula Peretti gerne für weitere Informationen zur Verfügung unter www.peretti-agency.com. Es gibt dort eine ausführliche Leseprobe und ein Exposé.

Spielend schreiben
Am Samstag hatte ich einen wunderbaren Arbeitstag mit Gerlis Zillgens und zwölf unglaublich begabten Jung-Autor*innen in der Zoom-Schreibwerkstatt.
Dank der Rheinenergie Stiftung Kultur ist das Angebot GÖNN.DIR.GESCHICHTEN für Jugendliche zwischen 12-18 kostenfrei. Am 1. Mai gehts in die nächste Runde …

Neuer Draussenseiter erschienen
In der neuen Ausgabe unseres Straßenmagazins Draussenseiter könnt ihr das Interview mit Robert Habeck lesen, das im Rahmen der Aktion „20 Straßenzeitungen fragen 5 Spitzenkandidat*innen“ stattfand. Insgesamt haben die an der Aktion beteiligten Strassenmagazine eine Gesamtauflage von 346.000. Nicht schlecht, um Meinung zu machen, oder? Außerdem war ich im Kloster Maria Aachen und habe mit Bruder Lukas gesprochen, der den Kölner Kellerladen gegründet hat – ein unglaublich beeindruckender Mensch und Maler.
Ab sofort erhältlich auf Kölns Straßen.

Schreibwerkstatt GÖNN.DIR.GESCHICHTEN
Fühle mich nach der heutigen Besprechung mit Gerlis „Sonnenbrille“ Zillgens bestens gewappnet für unsere Schreibwerkstatt GÖNN.DIR.GESCHICHTEN am 17.4.2021, die diesmal per Zoom stattfindet.
Anmeldungen bitte an Schreibwerkstatt@inspire-koeln.de

Kurze TATORT-Kritik
Weil mich so viele heute auf den Kölner Tatort „Wie alle anderen auch“ angesprochen haben, der im Kölner Obdachlosenmilieu spielt, auch gerne nochmal hier: Ich fand den Film sehr gut recherchiert (auch viele kleine Details). Gut fand ich auch, dass die „Szene“ mal nicht voyeuristisch dargestellt wurde, wie das so oft im Film passiert und dass verschiedene Arten von Armut vorkamen. Das Thema der versteckten Obdachlosigkeit bei Frauen ist natürlich viel komplexer. Aber gut, dass man darauf mal aufmerksam macht, wie auch das Statement von unserer ehemals obdachlosen Strassenzeitungsverkäuferin Kölschen Linda (siehe unten) zeigt, die sich gut mit dem Thema auskennt. Den Film findet ihr in der ARD-Mediathek.

RHEINPFALZ-Artikel über „Hinkels Mord“
Heute berichtet DIE RHEINPFALZ aus Kaiserslautern auf mehr als einer halben Seite über meine Recherche zu dem Kriminalroman „Hinkels Mord“ und darüber, wie man sich in Zeiten einer Pandemie als Autorin durchs Leben schlägt. Dank geht vor allem an Katharina Kovalkov für den schönen Text und die Bereitschaft, sich für ein Interview mit Abstand und bei Regen und Sturmböen in einer zugigen Passage zu treffen. Außergewöhnliche Zeiten erfordern offenbar sehr außergewöhnliche Pressetermine :-)

111 Orte für Kinder in Köln
Das Schreiben der „111 Orte für Kinder in Köln, die man gesehen haben muss“ (Emons Verlag) hat unglaublich viel Spaß gemacht. Da das Buch jetzt in die zweite Auflage geht, habe ich es aktualisiert und um einige wunderbare Orte – wie das Kunstboot von Rolf Hartung oder das Junge Literaturhaus – ergänzt. Norbert Breidenstein hat wieder fotografiert. Eigentlich doch das perfekte Ostergeschenk, oder? Immerhin finden sich zahlreiche Orte darin, die man in den Ferien gut draußen und mit Abstand besuchen kann. Ich wünsche Euch ganz viiiiiel Spaß mit dem Werk!

Andy Warhol Now
Ab nächste Woche kann man die „Andy Warhol Now“-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig mit Termin besichtigen – der Besuch lohnt sich unbedingt. Man hat in dieser riesigen Werkschau versucht, einen recht persönlichen Zugang zum Künstler zu finden: Neben seinen massiven Ängsten (gerade nach dem Attentat), die sich in seinen Werken widerfinden, wird auch Warhols Leben als homosexueller Künstler beleuchtet – wohlgemerkt mit familiären Wurzeln in der Slowakei. Bis zu deren Tod lebte er mit seiner Mutter Julia Warhola zusammen und sprach mit ihr sogar ruthenisch, wie man in einem Film sehen kann, der in der Ausstellung präsentiert wird. Termin machen und nix wie hin da, Leute!
Foto: „Altered Image“ 1981 Christopher Makos (Ausstellungskatalog bei Verlag der Buchhandlung Walther König, ISBN 978 3 96098 762 8)
Da die Drehbrücke seit letzter Woche geschlossen ist, stehen Mitarbeiter*innen der OASE nun an den Wochentagen zwei Mal täglich – nämlich um 10 Uhr und 13 Uhr – zur Postausgabe in der Einfahrt der Drehbrücke (Siegburger Straße). Auch DRAUSSENSEITER- Verkäufer*innen können sich dort ab sofort mit neuen Heften eindecken. Ob sich der Service bewährt, wird sich zeigen: Wichtig ist bitte für alle, pünktlich vor Ort zu sein. Selbstverständlich hat die – momentan eher schwer zugängliche – Beratungsstelle ebenfalls zu den üblichen Zeiten weiterhin geöffnet.
