Gestern fand die lang geplante und schnell ausverkaufte Genusslesung aus meinem allerersten Kurzkrimi „Amuse Gueule“ mit Weinprobe im Herzen von Nippes statt – im wunderbaren Garten des Weinkellers CAVEAU. Es gab Häppchen und sieben verschiedene Weine und einen netten Ausklang im Weinkeller mit Gesprächen über Krimi, Literatur und Wein. Ganz herzlichen Dank allen, die solche wertvollen Abende wieder möglich machen.
Die Veranstaltung wurde gefördert durch den Fonds „Ausgefallen!“
Endlich gibt es mal wieder eine öffentliche „Bürger- und Berbertour“, zu der sich jede*r Interessierte ab sofort Tickets sichern kann. Am 27.8.2022 um 15 Uhr laden der Stadthistoriker Martin Stankowski und die Straßenzeitungsverkäufer Rico und Lothar zu einem ungewöhnlichen Gang um den Dom. Auf den Spuren des „doppelten Stadtplans“ geben wir neben Informationen über das Leben auf der Straße, auch wertvolle Tipps, wie man Menschen ohne Obdach helfen kann und wo sich die Einrichungen der Wohnungslosenhilfe befinden. Die Einnahmen kommen der Einrichtung Oase – Benedikt Labre e.V. und den Stadtführern zugute.
Am 23.9.2022 ab 19.30 Uhr geht es im Pfarrheim St. Quirinus in Mauenheim mal ganz anders als sonst zur Sache: Mit Stan Lafleur, Harald „Sack“ Ziegler und meiner Wenigkeit sind drei Autoren geladen, die sich bereits seit längerem literarisch mit dem Thema Grosstadt im Besonderen und dem kleinsten Veedel Kölns im Speziellen beschäftigen.
Während sich mir die bunten Häuser als Vorlage meines Schreibens vorgenommen habe, hat der Autor Stan Lafleur inzwischen über 1000 Begriffe für die Farbe Grau in Kölns kleinstem Veedel ausmachen können und diese in einem aktuellen Essay verewigt. Dass der studierte Waldhorn-Punk Harald „Sack“ Ziegler die Veranstaltung mit neuen Texten und großen Tönen untermalt, gibt dem Abend sicher eine ganz besondere Farbe und Stimmung – mal laut, mal leise, mal kritisch, mal liebevoll. Gefördert wird die Veranstaltung im Rahmen der 100-Jahr-Feierlichkeiten durch Neustart Kultur.
Im Anschluss hat die Theke noch zum Austausch geöffnet.
Karten für 5 Euro gibt es an der Abendkasse, in der Elefanten-Apotheke, bei Elektro Kastenholz und im Pfarrbüro St. Quirinus
Auf Einladung der Herausgeberin Regina Schleheck durfte ich zu diesem Band etwas beitragen, in dem zeitgenössische Autorinnen und Autoren zum Thema Grenzerfahrungen ideale Vorlage für Unterrichts- und Prüfungen geschrieben haben. Aus der Vorschau: Kurzprosa gilt aufgrund ihrer Experimentierfreude als Wegbereiterin literarischer Strömungen; auch deshalb ist sie aus dem Schulunterricht kaum wegzudenken. Doch der Schulkanon ist meist auf ein kleines Spektrum an Texten beschränkt, die immer wieder unterrichtet werden. Dieser Band bietet endlich Neues – er versammelt Kurzprosa zu Grenzerfahrungen, die junge Erwachsene interessieren: Flucht, Obdachlosigkeit, Kinderarbeit, Behinderung. Und das alles in jeweils 900 bis 1200 Wörtern.
Das Café de la Provence gehört zu den schönsten Orten in Nippes. Am 19.8.2022 ab 18 Uhr lese ich dort – bei schönem Wetter im Innenhof – im Rahmen einer Weinprobe aus dem Kurzkrimi „Amuse Gueule“. Neben Cidre, Landweinen und AOP-Weinen gibt es – insgesamt für 23 Euro – Salamihäppchen mit Mehrkornbrot, Baguette, Käsewürfel, Sesamstangen, Käsestangen, Kirschtomaten und schwarze und grüne Oliven. Meine Geschichte spielt übrigens im sagenumwobenen Finsterbrunnertal in der Pfalz. Dort wird plötzlich ein toter Mann gefunden – vergiftet. Ganz in der Nähe von Amelie Mannweilers Fünf-Sterne-Restaurant ….
Im Auftrag des Friedrich Bödecker-Kreises in Schleswig-Holstein e.V. und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur durfte ich im Frühjahr in der Kita IzzKizz in Itzehoe eine Erzählwerkstatt durchführen, deren Ergebnisse nun in dem schönen Band „Fischen im Wörtermeer“ erschienen sind. An dem besonderen Buch- und Schreibprojekt waren u.a. Kolleg*innen wie Achim Bröger, Ursula Flacke, Klaus Dörre und Cornelia Franz beteiligt. Danke auch an Ulrike Diek-Rösch für die wiederholte Einladung in den Norden!
Bevor nächste Woche Gerd Köster im Vringstreff liest, hier nochmal ein Blick zurück auf den Abend „Die Letzten hier. Köln im sozialen Lockdown“, den ich gemeinsam mit Sabine Schiffner zum Thema „Die Letzten hier. Köln im sozialen Lockdown“ im Vringstreff gestalten durfte. Herzlichen Dank an Hanna Bolin für den Beitrag auf
Übrigens: Die Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“ läuft noch bis zum 19. August im Vringstreff, in der Diakonie Michaelshoven, in der Kartäuser-, der Antoniter, in der Kartause und ab dem 5.08. in der Lutherkirche zu erleben ist.
Am 14./15. Juli 2021 hatte die Ahr ihr folgenreichstes Hochwasser seit Menschengedenken. Auch im Ortsteil Gemünd, wo die Flüsse Olef und Urft zusammenkommen, war der Wasserpegel sehr hoch. So wurden Atelier und Wohnhaus der Künstlerin Mona Dia in Gmünd stark in Mitleidenschaft gezogen, ihre Existez nahezu in wenigen Stunden zerstört. Schonungslos erzählt sie uns in der aktuellen DRAUSSENSEITER-Ausgabe – ein Jahr später – davon, wie es ihr seither ergangen ist und wie viel ihr ihre Zwillingsschwester Katja Franke gerade in schweren Zeiten bedeutet. Eine gehaltvolle Ausgabe, die nun zwei Monate zu haben ist – auf der Straße, im Abo und in ausgewählten Buchhandlungen.
Am Donnertag, 30.6.2022 findet um 19 Uhr eine Lesung mit Diskussion im Vringstreff zu dem Buch „Die Letzten hier. Köln im sozialen Lockdown“ statt. Im Rahmenprogramm der Ausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“ bin ich in der Einrichtung für Wohnungslose in der Südstadt mit der Lyrikerin Sabine Schiffner zu Gast mit einem Thema, das mir sehr am Herzen liegt: Die wachsende Armut in unserer Stadt. Es ist zudem die letzte Veranstaltung vor der verdienten Sommerpause.
Schön also, wenn wir uns nochmal persönlich sehen.
In diesen Tagen konnten wir dank Neustart Kultur und der SK Stiftung Kultur an fünf Kölner Schulen zu dritt eine szenische Lesung aus dem Buch „Wo die Freiheit wächst“ von Frank Maria Reifenberg anbieten: Gerlis Zillgens las die Lene, der Autor selbst den Bruder Franz, der an der Front kämpft, und ich durfte die Rosi sprechen, die sich bereits früh nach Detmold in vermeintliche Sicherheit hatte bringen können. Der Briefroman basiert auf Dokumenten und Zeugnissen von Jugendlichen, die sich in Köln als „Edelweißpiraten“ den Nazis entgegenstellten und ihren Widerstand teilweise mit dem Leben bezahlen mussten. Danke, dass durch die Förderung dieses besondere Leseformat möglich war.
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