Über Armut und Reichtum, Arbeit und Nichtarbeit

Als Meister leicht hingeworfener sarkastischer Improvisation, die doch scherz- und schmerzhaft genau ins Schwarze trifft, überzeugte der Sprachakrobat auch mit seinen Soloauftritten. Im Film „Geld und gute Worte“ (1997) agiert Heinrich Pachl als rasender Reporter, teilnehmender Beobachter und Agent zum Abbau von Arbeitslosigkeit. Bei Arbeitnehmern und Unternehmern, Arbeitslosen, Glücksforschern und Politikern wirbt er für die plausible Perspektive, auch ein Leben ohne Arbeit positiv zu gestalten. Eine Realsatire mit tragikomischen Zügen, die da am 8. Mai 2019 um 19 Uhr im ODEON gezeigt wird. Zur anschließenden Diskussion sind neben mir auch der Kabarettist Arnulf Rating geladen, es moderiert Stefanie Junker.