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Musik liegt in der Luft – Februarausgabe erschienen

Vom Festival „Stimmen der Straße“ über Loss mer singe bis hin zur Livezene, die oft in den Kneipen stattfindet – im Februar ist in Köln überall Musik in der Luft. Wir haben mit dem Musiker und Tausendsassa Schorsch Kamerun über seine Motivation gesprochen, auf der Bühne zu stehen. „Wäre ich Politiker geworden, hätte ich vielleicht mehr bewegen können. Aber das liegt mir eben nicht. Ich suche nach anderen Wegen – über die Punkband, den Club, das Theater –, um die Themen öffentlich zu machen, die mir wichtig sind, das ist eben mein Engagement“, verriet er Vilém Bacher im Interview. Ausserdem haben wir reingehört bei der wunderbaren Krazy und dem uns schon lange bekannten Peter Zitzmann. Zusätzlich haben wir einen kritischen Gastkommentar von Franco Clemens an Land gezogen, der u.a. mit dem Duo ANYWAY unterwegs ist. Passend dazu singen wir uns am 9.2.2015 ab 15 Uhr in der OASE mit Harald van Bonn und seinem Team in die neue Session ein.

Beste Ausgabe voller Musik – ab heute auf Kölns Straßen!

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Lesung in der Erlöserkirche

Welch Freude, dass ich in der neu gebauten Erlöserkirche in Weidenpesch mein Buch „Ein Schiff für den Frieden. Das mutige Leben des Rupert Neudeck“ habe präsentieren dürfen. Im Anschluss sprachen wir über Werte wie Mut, Zivilcourage und Toleranz, die in der heutigen Zeit so wichtig sind. Ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Buch über Rupert Neudeck und all diejenigen schreiben durfte, die mit dem Schiff Cap Anamur 11.300 Menschenleben gerettet haben. „Ich bin der Meinung, dass man Menschenleben retten soll, wo man sie retten kann“, hat Heinrich Böll dazu gesagt. Wie seht ihr das?

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Stipendiat*innen-Lesung im Literaturhaus

Ein fantastischer Abend und ein volles Literaturhaus Köln. Gestern haben wir unsere Stipendienprojekte vorgestellt. Mit dabei waren Stephan Martin Meyer, Barbara Zoschke, Julia Regelt, Astrid Frank und Rüdiger Bertram. Sechs völlig unterschiedliche Projekte von tollen Menschen. Dies war der Auftakt, der in den nächsten Jahren hoffentlich weitergehen wird. Ein herzlicher Dank geht raus an Junges Literaturhaus Köln für den Rahmen und an Stadt Köln und die Imhof Stiftung, die die Stipendien finanziert haben.

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„Neugier genügt“, WDR 5

Gestern wurde der Beitrag über den Umgang mit Straßenzeitungsverkäufern im Allgemeinen und über unseren Kölner DRAUSSENSEITER im Speziellen im WDR 5 gesendet. Danke, Eva Wolk, fürs Zuhören und den feinfühligen Beitrag. Wobei mir die Zitate von Bürger*innen am Anfang zeigen, dass es noch viel an Vermittlungsarbeit zu tun gibt in dieser zur Zeit eh schon so brüchigen Gesellschaft.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-freiflaeche/index.html

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„Ohne Worte“ am Stadttheater Lippstadt

Zwei wunderbare Gastspiele des Stücks „Ohne Worte“, das ich gemeinsam mit Engel&Esel-Produktionen entwickelt habe, gab es am 22./23.1.2025 am Stadttheater Lippstadt auf großer Bühne. Vor 650 (!) jungen Zuschauer*innen durfte sich Fridolino auf die Suche nach den Buchstabendieben begeben. Danke an das Team vom Stadttheater für die herzliche Aufnahme im Herzen der Stadt.

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Ruhe in Frieden, Gigi!

Nach dem lieben Gheorge ist nun auch unser dienstältester DRAUSSENSEITER-Verkäufer Gigi gestorben – ein Mensch, der meine Jahre als Verantwortliche beim DRAUSSENSEITER von Anfang an begleitet und mich immer wieder sehr beeindruckt hat. Ich bin froh, dass ich ihn mit zwei Kollegen von der OASE noch im Hospiz in Rondorf besuchen konnte. Übrigens ist die Pace e Bene-Stiftung auf Spenden angewiesen – sie kümmert sich darum, dass auch obdachlose Menschen im Hospiz einen ruhigen Platz zum Sterben finden.

https://www.paceebene-stiftung.de
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Ein Abend mit den Kölner Kinder- und Jugendbuchstipendiat*innen

Welch Ehre, denn ich gehöre mit meiner Buchidee „Drei Farben Glück“ zu den diesjährigen Stipendiat*innen der Kölner Kinder- und Jugendliteratur. Am 23.1. um 18.30 Uhr stellen wir – Rüdiger Bertram, Astrid Frank, Stephan Martin Meyer, Julia Regett, Barbara Zoschke und ich – unsere Texte kurz vor und geben Einblick in den Prozess von der Idee bis zum fertigen Buch. Wie schreibt man für eine junge Zielgruppe über Krieg und Klimakrise, über (psychische) Gewalt oder tiefe Freundschaft, innere Welten oder das Weltall? Welche Rolle spielen Illustrationen fürs erzählende Schreiben und wie groß ist die Relevanz und Wertschätzung der aktiven Kölner Kinder- und Jugendbuchszene in der Stadt? Freue mich über euer Kommen. Ein Gerücht sagt, danach gäbe es einen Sekt zum Anstoßen!

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Was ist eigentlich gerecht?

Thomas Quast engagiert sich seit drei Jahren für den Verein Arche für Obdachlose e.V., der die Einrichtung MülHEIMer Arche in Köln-Mülheim betreibt. Der Jurist hat mir im Interview für die neue Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER erklärt, was es genau mit dem Rechtshilfefonds auf sich hat, den er mit ins Leben gerufen hat, und warum Schwarzfahren zwar noch eine Straftat ist, man dafür jedoch in der Regel in Köln nicht mehr ins Gefängnis kommt.

Die Januar-Ausgabe gibt es ab sofort bei den Straßenzeitungsverkäufern, die man im Idealfall an den grünen Jacken und den neuen Ausweisen erkennt. Wenn ihr ihnen ein Heft abkauft, dürfen sie die Hälfte des Geldes behalten. Und ihr helft den Leuten, wieder als Teil der Gesellschaft wahrgenommen zu werden.

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Dankbar in die Winterpause

Eine sehr besondere Lesung fand am 16.12. im Kölner Literaturhaus aus dem Manuskript „Ada. Eine Federlese“ statt, das ich gemeinsam mit Marco Hasenkopf, Christian Linker und Sabine Schiffner in diesem Jahr – gefördert vom Kulturamt – entwickeln durfte. Sich die Arbeits- und Lebenssituationen schreibender Frauen anzuschauen, die auf ihren Lebenswegen Köln gestreift oder sogar hier gelebt haben und zu sehen, welche Steine ihnen immer wieder in ihrem Tun in den Weg gelegt wurden, hat uns motiviert, diesen Episodenroman voranzutreiben.

Dankbar dafür, dass ich bei diesem und den vielen anderen inspirierenden und kreativen Projekten in 2024 dabei sein durfte, gehe ich nun in die Winterpause. Ich wünsche allen hier ein frohes Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute für 2025.

Foto: Thomas Pähler

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Verabschiedung von Charly Kemmerling

Nach 38 Jahren hat Charly Kemmerling nun seine letzte Aufführung am Hänneschen-Theater gegeben. Im großen Weihnachtsinterview hat er uns für den DRAUSSENSEITER ein großes Interview gegeben und es so mit seiner Puppe Speimanes auf das Dezember-Cover geschafft. Wie schön, dass unser Straßenmagazin an Charlys letztem Abend auch dabei sein durfte und –aufgrund einer privaten Spende – jede’r eine Ausgabe mit nach Hause nehmen konnte. Charly, wir werden dich auf der Bühne bzw. „Hinger der Britz“ sehr vermissen!