Was für ein furioses Sommerfest war das heute vor der OASE mit – fast – keinem Regen! Wir werden noch lange davon zehren, dass Menschen mit oder ohne Obdach, Sponsor*innen und Kolleg*innen und DRAUSSENSEITER-Menschen miteinander feiern konnten. Danke an das tolle OSE-Team und allen ehrenamtlichen Helfer*innen. Danke an fynnx und Rolly für die musikalische Begleitung!
Gestern fand meine letzte Schullesung vor den Sommerferien statt. Zu Gast war ich – wie bereits in den letzten Jahren – in der Otto-Lilienthal-Realschule in Köln, diesmal mit dem Buch „Ein Schiff für den Frieden. Das mutige Leben des Rupert Neudeck“ (L 100 Verlag). Die Sechstklässler haben aufmerksam zugehört und waren am Ende sehr berührt von dem Thema.
Danke an Tina Nobile für die herzliche Einladung an die Schule! Ich wünsche allen schöne, erholsame Sommerferien!
Wie politisch kann (oder muss) Kunst sein? Was können Künstler*innen in einer Stadt wie Köln bewirken? Mit eh nur fünf Prozent des Kulturetats ist die freie Szene gerade massiv von Kürzungen bedroht, obwohl sie in ihrer Vielfalt nicht wegzudenken ist. Wir haben mit Thomas Baumgärtel gesprochen, der als „Bananensprayer“ Geschichte gemacht hat und mit Streetart-Künstler Peter Mück, der das Mini Streetart Museum betreibt. Eine Ausstellung über die Widersprüchlichkeit des Lebens präsentiert Katja Wickert zur Zeit in der Küche St. Heribert. Diese wunderbar bunte Doppelnummer wird die geneigte Leserschaft nun über den Sommer retten. Mit dem neuen Preis von 3,40 Euro verschafft sie unseren (meist wohnungslosen) Verkäufer*innen zudem ein gutes Zubrot. Viel Spaß bei der Lektüre!
Eine bewegende Veranstaltung war das heute in der Stadtbibliothek Bielefeld, wo ich gemeinsam mit Christel Neudeck und Hang Pong Ngo das Buch „Ein Schiff für den Frieden“ präsentieren durfte. Es sind zahlreiche ehemalige Boat People gekommen, manche brachten sogar Geschenke mit und einige bedankten sich mit Tränen in den Augen bei Christel für ihr Engagement: „Danke, dass sie damals meinen Mann aus dem Südchinesische Meer gerettet haben, als er als Kind auf der Flucht gewesen ist. Diese Familie hier gäbe es sonst gar nicht!“ sagte eine Zuhörerin im Anschluss. Morgen lesen wir gemeinsam aus dem Buch vor zwei 8. Klassen.
Mit Christel Neudeck und dem Fotografen Jürgen Escher
Eine Woche lang durfte ich auf Einladung von kklick in den Schulen des Kantons St. Gallen aus meinen Büchern lesen. Herzlichen Dank für die wiederholte Einladung in die Ostschweiz! Das waren schöne Begegnungen mit den Kindern und dem Lehrpersonal und viele neue Orte, die ich entdecken durfte. Sehr gerne mag ich beispielsweise die Lokremise (Kino und Museum) und das Textilmuseum, das 3-D-Café bei Lüthy, aber auch die Ruhe des Bodensees, den ich fast täglich auf dem Weg in die Schulen streifte. Dank an die Primarschule Gadretsch, das Schulhaus Hassloch und das Schulhaus Stäpfli, die Primarschule Neugasse und das Schulhaus Rain für die herzliche Aufnahme.
Mediziner*innen mit Herz sind keine Seltenheit. Diejenigen, die sich um Herzensdinge kümmern, dann schon eher. Für den aktuellen Draussenseiter – Das Kölner Strassenmagazin habe ich mit Dr. Umes Arunagirinathan – Kardiologe und Buchautor – über das Organ gesprochen, auf dessen K(l)appe drei Milliarden Schläge und 200 Millionen transportierte Liter Blut gehen, wenn es 75 Jahre geschlagen hat. Von der vierten embryonalen Woche an ist es aktiv, ein Menschenleben lang. Welche Gefahren ausgerechnet für obdachlose Menschen bestehen „am Herzen zu erkranken“ hat mir der als Kind aus Sri Lanka nach Deutschland gekommene Flüchtling verraten, außerdem, wie gefährlich Liebeskummer sein kann. Die aktuelle Ausgabe bekommt ihr ab morgen auf der Straße, in ausgewählten Kölner Buchhandlungen und im Abo.
Zwei Tage lang haben wir deutschsprachigen Straßenzeitungen uns in Hamburg zum jährlichen Austausch getroffen. 70 Delegierte von 23 Magazinen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien sowie zwei Vorstandsmitglieder des internationalen Netzwerks der Straßenmagazine (INSP) haben sich in Hamburg getroffen, um über sozialpolitische und redaktionelle Fragen zu sprechen und Perspektiven zu entwickeln – der Kölner DRAUSSENSEITER war – durch meine Person – auch vertreten.
Genaugenommen ist die Geschichte von Rupert Neudeck und der CAP ANAMUR auch eine Kölner Geschichte. Nach seiner Flucht aus Danzig und der Schulzeit in Hagen lebte der Journalist mit seiner Familie zeitlebens in Köln und Troisdorf. Das Wohnzimmer dort galt als Schaltzentrale für die weitreichende Hilfsaktion, die man mit dem Verein Cap Anamur/Dt. Notärzte e.V. startete, um schließlich mehr als 11300 Kriegsflüchtlinge aus dem Südchinesischen Meer zu retten. Am 10. Juni um 19.30 Uhr lese ich aus dem Buch „Ein Schiff für den Frieden. Das mutige Leben des Rupert Neudeck“auf Einladung der KAB in der Kirche St. Marien am Baudriplatz. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wie gebeten unter Kab.nippes@koeln.de
Heute durfte ich vor zwei 3. Klassen der GGS Wipperfürther Straße auf Einladung des Jungen Literaturhauses – unterstützt durch das Projekt Kulturstrolche – aus „Toni träumt“ lesen und jeweils einen Mini-Workshop zum Thema Nachhaltigkeit abhalten. Die Ergebnisse – kurze Texte und bunte Collagen – konnten sich sehen lassen und werden anschließend in der Schule präsentiert.
Übrigens: Heute ist auch Heimspiel-Tag. Da lesen viele Kinder- und Jugendbuchautor*innen in den Kölner Schulen. Eine ganz besonderes Aktion, die uns seit Jahren sehr verbindet.
In der wunderschönen Kultukirche in Räbel – am Deich der Elbe gelegen – durfte ich vor rund 30 Menschen aus dem Buch „Ein Schiff für den Frieden. Das mutige Leben des Rupert Neudeck“ lesen und im Anschluss darüber im Gespräch bleiben. Danke für die Einladung im Rahmen der Reihe „Deichklang“ und „Rock in Räbel“ und natürlich auch für die wunderbare musikalische Begleitung durch Regina Richter und Lars Bold.
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