„Die Letzten hier“

Wie haben Obdachlose die Corona-Pandemie in Köln erlebt? Wie geht eine Großstadt mit dem Lockdown um, wenn nicht alle zu Hause bleiben können? Was, wenn Armut in einer Stadt plötzlich deutlich sichtbarer wird? Haben sich Strukturen des Hilfesystems verändert? Hat sich durch die Krise vielleicht sogar etwas zum Guten gewandt für diejenigen, die sonst durchs Raster fallen? Um diese Fragen dreht sich das Buch „Die Letzten hier. Köln im sozialen Lockdown“, das in Kürze im Daedalus Verlag erscheint und dessen Herausgeberin ich sein darf. Ich bedanke mich auf diesem Weg bei der Kunststiftung NRW für das Stipendium, das dieses Buch ermöglicht hat und bei den Autor*innen und Fotograf*innen, die daran beteiligt sind. Und bei der OASE, die dem Straßenmagazin DRAUSSENSEITER seit fast 30 Jahren ein Zuhause gibt. Vorzubestellen im Buchhandel unter Christina Bacher: „Die Letzten hier? Köln im Sozialen Lockdown“, ISBN 978-3-89126-267-2, Daedalus Verlag, 12 Euro.

Literaturszene Köln

Sehr gerne habe ich Paula Dörings Fragen für das Kölner Literaturportal beantwortet. Überhaupt eine Ehre, dass sie mich gefragt hat für die Seite, die vom Verein Literaturszene Köln e.V. getragen und bespielt wird. Hier werden regelmäßig Menschen aus dem Literaturbetrieb vorgestellt, außerdem gibt es neben dem Veranstaltungskalender (des Literaturhauses Köln) und aktuellen Berichten auch Portraits über Links zu literarischen Initiativen, Adressen von Buchhandlungen und Verlagen bis zu Informationen über Fördermittel und Stipendien für Schreibende. Sehr zu empfehlen. Have a look.

https://literaturszene-koeln.de

Lesung auf Burg Nideggen

Am Samstag durfte ich mit meinen Kinderkrimis die Burg Nideggen rocken – was für ein wunderbarer Ort für eine Lesung! Die Ruine ist das Wahrzeichen der gleichnamigen Stadt und befindet sich im Kreis Düren. Als Sitz der mächtigen Grafen und Herzöge von Jülich hatte sie lange den Ruf, uneinnehmbar zu sein. Dennoch habe ich es geschafft, bis ins Burgmuseum vorzudringen, wo ich sehr freundlich empfangen wurde.

Foto: Luzia Schlösser

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Partizipation von Obdachlosen

Im aktuellen Newsletter „Einmischen“ der Kölner Freiwilligen Agentur e.V. ist mein Text „Ich muss mal für kleine Mädchen“ erschienen, in dem ich mich unbedingt für mehr Partizipation von Wohnungs- und Obdachlosen bei Entscheidungen im gesellschaftlichen Leben – auch und gerade während der Pandemie – ausspreche. Redet mit den Leuten, fragt sie, was sie brauchen, lasst sie mitmischen! Gleichzeitig ist der Text ein Vorgeschmack auf das Buch „Die Letzten hier – Köln im sozialen Lockdown“, das im November im Daedalus Verlag erscheint und das man jetzt schon im Buchhandel vorbestellen kann.

https://www.koeln-freiwillig.de/ich-muss-mal-fuer-grosse-maedchen/

Stammtisch Kinder- und Jugendbuch

Das tat gut, mal wieder mit den netten Kölner Kolleg*innen aus dem Kinder- und Jugendbuch zu plaudern. Auch, wenn wir in der Wundertüte diesmal nur ein kleiner Kreis waren, haben wir uns umfangreich ausgetauscht. Wirklich toll, so nette Kolleg*innen zu haben – in dem Fall waren es Annette Neubauer, Christine Werner, Jörg Wolfradt, Stefan Martin Meyer und Dirk Brettschneider, die übrigens alle in Bälde druckfrische Bücher am Start haben. Man darf also gespannt sein!

YIPPPIIEEEH!

Ich freue mich sehr über das VG Wort Stipendium von Neustart Kultur. Es ermöglicht mir, eine ausführliche Recherche für ein neues Buchprojekt aufzunehmen und positiv in meine berufliche Zukunft zu blicken. Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Leselust und Lesefrust – DRAUSSENSEITER erschienen

Die Bibliotheksforschung hat sich bisher eher selten dafür interessiert, ob und wie Menschen mit wenig Geld oder Wohnungslose Bibliotheken nutzen oder welche Angebote es für sie gibt. Kollegin Silvia Rizzi hat sich in Stuttgart, Nürnberg, Düsseldorf und Köln unter Betroffenen umgehört, wie deren Bedarfe sind und wie man ihnen entgegenkommen könnte. Außerdem habe ich mit Frau Dr. Hannelore Vogt, der Leiterin der vielfach ausgezeichneten Kölner Stadtbibliothek, gesprochen, welche Funktion eine Bücherei neben der Ausleihe von Büchern und Medien für die Bürger*innen haben kann. Die neue Ausgabe vom DRAUSSENSEITER gibt es ab sofort auf Kölns Straßen, in ausgewählten Buchhandlungen und im Abo.

Bickendorfer Krimitage

Am Mittwoch, den 29.9.2021, lese ich um 19.30 Uhr aus meinem Kriminalroman „Hinkels Mord“ im Rahmen der Bickendorfer Krimitage. Wie schön, dass ich mal wieder im Ahlbach Forum des gleichnamigen Bestattungshauses zu Gast sein darf! Karten gibt es – unter 2-G-Bedingungen – noch an der Abendkasse! Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Marburger Krimifestival

Das war gestern großes Kino! Denn im Rahmen des Marburger Krimifestivals durfte ich im Kino 5 des Cineplex aus meinem Roman „Hinkels Mord“ lesen und Fotos meiner Recherchen auf großer Leinwand zeigen. Trotz parallelem Wahlabend hatte ich ein aufmerksames Publikum und gute Gespräche im Anschluß. Gut aufgenommen wurde ich von Marion Closmann (Cineplex), Antje Tietz (LeseZeichen/Roter Stern) und allen voran von Mariella Terzo (Marburger Krimifestival) in meiner Lieblingsstadt an der Lahn. Als Bonbon durfte ich noch mit meinem Verleger Ralf Kramp den Weinkeller im Vita Vila_Rosenpark inspizieren. Jetzt geht es erfüllt (nicht abgefüllt!) zurück nach Kölle.